//Auf die Plätze, fertig, los!

Auf die Plätze, fertig, los!

2019-07-12T12:37:54+02:0017. Februar 2019|

Nach dem erfolgreichen Startschuss in Berlin machten wir uns an die Arbeit.

Das Besondere am Projekt MADAM ist, dass die Ideen und Lösungen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst entwickelt werden. Also war der nächste Schritt im Projekt, unser Vorhaben im Betrieb bekannt zu machen und ein engagiertes Projektteam zusammenzustellen. Unser Ziel: ca. 60 kreative und engagierte Köpfe unter den Mitarbeiter*innen der LVB-Gruppe finden von denen zwölf auch im Steuerungsteam mitarbeiten.

Schritt 1: Engagierte Mitstreiter*innen finden

Wenn man ein großes Projektteam aufsetzen will, ist man dabei auf die Unterstützung von Kolleg*innen angewiesen. Schnell wurde uns aber klar, dass wir Unterstützer*innen am schnellsten finden, wenn wir überall präsent sind und uns dabei auch bemerkbar machen. Gelegenheit dazu bietet ein kommunaler Betrieb viel, wie Führungskreise, Gremiensitzungen u.a. der Betriebsräte, Besuche an Betriebshöfen und Kaffeegespräche an den Marktplätzen (LVB Aufenthaltsräume) in dem Verwaltungsgebäude. Dazu kamen bilaterale Gespräche mit Führungskräften (Bereichsleitung, Abteilungsleitung und Teamleitung) aus allen Abteilungen und mit den Interessenten aus der LVB Belegschaft. Wir brauchten nicht lange suchen. Viele Kolleg*innen aus unterschiedlichen Abteilungen unterstützen uns, das Projekt im Unternehmen bekannt zu machen.

Schritt 2: Fährst du noch oder steuerst du schon? Wie wir die Projektteilnehmer*innen gewonnen haben

Projekt MADAM mit dem Pausenbus der LVB vor dem Busbahnhof Lindenau, Foto: A. Lewandowska

Unsere 2.400 Kolleg*innen arbeiten verstreut über die ganze Stadt. Um sie anzusprechen und über das Projekt zu informieren, mussten wir uns schon ein bisschen den Kopf zerbrechen. Letztendlich haben wir verschiedene Kanäle genutzt, um möglichst viele Personen zu erreichen.

Neben den klassischen Papier-Aushängen und Mitarbeiter-Emails hat das Fahrpersonal Meldungen über MEGGIE (dem Fahrertablet) erhalten (zu MEGGIE wird es einen extra Blog-Eintrag geben!).

Zusätzlich führten wir interne Kick-Off Veranstaltungen an unterschiedlichen Betriebshöfen der LVB und in der LVB-Zentrale durch. Dabei war es uns wichtig, die Mitarbeiter*innen in ihrem Umfeld zu treffen, sie bei der Arbeit zu besuchen.

Um vor allem die Fahrer*innen zu erreichen, die ungefähr die Hälfte unserer Belegschaft ausmachen, haben wir uns einen Gummirutscher (LVB Jargon: Bus) der LVB ausgeborgt. Zur Mittagszeit positionierten wir uns mit dem Bus strategisch vor den Casinos (Kantinen der L Gruppe) und den Pausenräumen des mobilen Personals. Die winterlich kalten Temperaturen trieben viele Fahrer*innen in den warmen Bus. Bei einer heißen Tasse Kaffee stellten wir das Projekt vor und diskutierten mit den Interessenten darüber, wie ihre Arbeit in Zukunft aussehen könnte.

Im LVB Pausenbus haben wir die Kolleg*innen bei einem Kaffee über das Projekt MADAM informiert. Von links: Christoph Müller, Christian Hetze, Till Schüler und Tobias Kühn, Foto: A. Lewandowska

MADAM vor dem Standort Heiterblick, Foto: A. Lewandowska

Dank der Anwesenheit von Kolleg*innen aus dem Fahrservice, Verwaltung und Werkstatt, konnten wir zahlreiche Gespräche „unter uns“, im Vertrauen und lockerer Atmosphäre führen. Dabei gab es auch Vorbehalte, ob wirklich eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erzielt werden kann. Die haben sich erst im Gespräch aufgelöst, als deutlich wurde, ´hier haben alle was zu sagen, an dem Projekt kann sich jeder beteiligen und es gibt keine Hierarchien‘. Wir konnten bei den Gesprächen viel über die Arbeit der Bus- und Straßenbahnfahrer*innen lernen.

Die Gewinnung der Projektteilnehmer*innen war sehr erfolgreich. Insgesamt konnten wir 58 engagierte Teilnehmer*innen aus verschiedenen Bereichen der LVB für das Projekt gewinnen und von dem Projekt begeistern.

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