//Die ersten Workshops (Projekt Update)

Die ersten Workshops (Projekt Update)

2019-10-18T15:34:39+01:0018. Oktober 2019|

Schritt für Schritt, im agilen Takt, bewegen wir uns nach vorne. Nachdem wir in den ersten Projektmonaten intensiv die Werbetrommel gerührt haben, sind wir vielen einen Begriff. Nicht selten werden wir auf den Fluren der LVB mit Frau MADAM angesprochen. Wir freuen uns, dass die Mitarbeiter*innen so positiv auf uns reagieren.

Katrin erklärt, wie sie ihre Design Challenge formulieren möchte, Foto: Beate Hunold

58 Projektteilnehmer*innen arbeiten an Lösungen für das ganze Unternehmen

Mit unseren 58 Projektteilnehmer*innen wollen wir in den kommenden drei Jahren die Arbeitswelt der LVB aktiv gestalten. Unsere Ziele sind, die Mitarbeiter*innen besser zu vernetzen und Konzepte für digital-mobile Arbeit zu entwickeln. Parallel entwerfen wir innovative Führungs- und Qualifizierungskonzepte, um die Belegschaft der LVB auch mit den passenden Handwerkszeug für den agilen Weg auszustatten.

Eine zentrale Rolle in den kommenden Jahren spielt unser 14-köpfiges Steuerungsteam. Die ausgebildeten Design Thinking Moderator*innen, Innovationstreiber und kreativen Köpfe organisieren Workshops mit den übrigen Projektteilnehmer*innen und bringen sich in die Gestaltung der Projektarbeit aktiv ein. Besonders freut uns, dass wir dabei auf die Unterstützung von zwei engagierten Vertretern der Betriebsräte zählen können. Gemeinsam wollen wir einen Lernort schaffen, in dem neue Ideen experimentell und kollaborativ entwickelt und erprobt werden können.

Die Mitglieder des Steuerungsteams kommen aus verschiedenen Bereichen, Abteilungen und Hierarchieebenen der Leipziger Verkehrsbetriebe. Ihre unterschiedlichen Hintergründe und Erfahrungen sollen dynamische Spannungen und Synergien erzeugen, die die kreative Arbeit fördern – so wünschen wir uns das. Auch bei der Umsetzung der erarbeiteten Lösungen hoffen wir auf einen aktiven Support des Steuerungsteams.

Am 28. Februar 2019 beim Auftaktworkshop des Steuerungsteams testen wir das zum ersten Mal. Unser Ziel: wir lernen uns besser kennen, alle haben ein gemeinsames Verständnis vom Projekt und der Methode.

Das Steuerungsteam MADAM, Foto: Beate Hunold

„Wir brauchen ein gemeinsames Verständnis von mobiler Arbeit“

Zu Beginn des Workshops sammeln wir die Erwartungen des Teams an das Projekt und die gemeinsame Arbeit. Die meisten Kolleg*innen verbinden mit dem Projekt den Wunsch, neue kreative Wege zu gehen und ein gemeinsames Verständnis von mobiler Arbeit in den Leipziger Verkehrsbetrieben zu entwickeln. Katrin aus der Marktforschung erzählt, dass sie sich schnell für neue Ideen und Projekte begeistert, weil man dabei immer auch was lernen kann. Heiko, unsere Unterstützung aus dem 3er Betriebsrat, möchte, dass Probleme nicht wegdiskutiert werden und freut sich auf das gemeinsame Entwickeln von Lösungen.

Mit dem Steuerungsteam sprechen wir natürlich auch über mögliche Herausforderungen für MADAM. Wichtig wird es sein, möglichst viele Mitarbeiter*innen des Unternehmens mitzunehmen, ihre Akzeptanz zu gewinnen und sie in die Entwicklung von Lösungen einzubinden.

Das Steuerungsteam bei der Arbeit, Foto: Beate Hunold

Beim Design Thinking ist Scheitern erlaubt

Unser Projekt ist als ergebnisoffener Lern- und Experimentierraum angelegt in dem die Ideen von den Mitarbeiter*innen selbst entwickelt werden – angepasst an die Bedürfnisse der Nutzer*innen und des Unternehmens. Im Projekt arbeiten wir mit dem kreativen Design Thinking Ansatz, der sich von anderen Innovationsmethoden deutlich unterscheidet. Man braucht bei dem Ansatz sowohl physische als auch mentale Kreativräume. Das Team muss lernen, einen agilen Mindest zu leben und aus der Routine auszubrechen. Offenheit, verrückte Ideen und Flexibilität sind bei uns sehr gefragt. Wir wollen auf Ideen anderer aufbauen, lassen uns von den ersten Hürden nicht abschrecken und suchen gemeinsam nach passenden Lösungen für unsere Nutzer. Im Design Thinking muss man sich erlauben, auch scheitern zu dürfen und eine Idee, die nicht funktioniert, wieder aufzugeben. Denn wir verstehen Scheitern als eine Möglichkeit für Verbesserung. Sie erlaubt uns, viele wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, damit wir sie in die neuen Lösungen einfließen lassen können.

Im Auftaktworkshop erklärten sich zwölf Mitglieder des Steuerungsteams bereit, sich einer der Herausforderungen des Unternehmens zu widmen und eigenverantwortlich als Fragestellung zu bearbeiten. In den nächsten Monaten moderierten sie kleinere Workshops mit Projektteilnehmern*innen, formulierten die Fragestellung zu Design Challenges um und führen Stakeholderanalysen durch.

Für uns ist es sehr spannend zu sehen, wie ein neu zusammengesetztes interdisziplinäres Team zusammenarbeitet. Das interdisziplinäre Team liefert auch wichtige Impulse für unsere Arbeit. So berichtet zum Beispiel Christoph (Leiter Fahrdienst) aus dem Alltag einer Fahrerin/ eines Fahrers. Juliane aus der IT erklärt uns die aktuellen technischen Möglichkeiten und Dirk aus der Rechtsabteilung die rechtlichen Rahmenbedingungen. Alle Kolleg*innen bringen ihr Wissen ein und bereichern die Diskussion.

Wir bedanken uns für den vielversprechenden Auftakt und freuen uns auf die nächsten Schritte.

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