INQA2019-06-24T11:27:42+02:00

Die Leipziger Verkehrsbetriebe richten einen INQA- Experimentierraum ein

Neues wagen in Zeiten des digitalen Wandels

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt. Es ist Zeit, Neues zu wagen und Räume zu schaffen, in denen Unternehmensführungen und Beschäftigte gemeinsam innovative Arbeitskonzepte ausprobieren können. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter dem Dach der INITIATIVE NEUE QUALITÄT DER ARBEIT (INQA) die Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“ initiiert.

Die Förderung unterstützt Unternehmen und Verwaltungen dabei, sich aktiv mit den Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden Arbeitswelt auseinandersetzen. Auch MADAM – „Mobile Arbeit wird digital, digitale Arbeit wird mobil“ zählt zu den geförderten INQA-Projekten und hat einen Lern- und Experimentierraum eingerichtet, mit dem Ziel innovative Gestaltungskonzepte für digitale mobile Arbeit unter den spezifischen Bedingungen kommunaler Verkehrsbetriebe zu entwickeln.

Alle geförderten INQA-Experimentierräume verbindet die Ausrichtung, das Potenzial der Digitalisierung zu nutzen, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten und dabei den Menschen und seine Fähigkeiten in den Mittelpunkt zu stellen. Weitere Informationen zu den Förderprojekten auf www.experimentierräume.de

INQA ist eine Initiative, in der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen – entlang der Themenfelder Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity.

Als unabhängiges Netzwerk bietet die Initiative konkrete Beratungs- und Informationsangebote für Betriebe und Verwaltungen sowie vielfältige Austauschmöglichkeiten in zahlreichen – auch regionalen – Unternehmens- und Branchennetzwerken.

Kurzdarstellung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg sind kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – das gilt heute mehr denn je. Wer auch in Zeiten von Digitalisierung und Arbeiten 4.0 wettbewerbsfähig und erfolgreich sein will, muss seine Beschäftigten motivieren, an sich binden und ihre Leistungsfähigkeit erhalten. Um diese Ziele zu erreichen, brauchen Unternehmen eine moderne Arbeitskultur sowie gute, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen. Damit schaffen sie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung.

Genau dafür engagiert sich die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufene Initiative Neue Qualität der Arbeit. Bund und Länder, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, Kammern, Unternehmen und die Bundesagentur für Arbeit sowie Sozialversicherungsträger und Stiftungen – sie alle sind an Bord, um gemeinsam Ideen, Handlungshilfen und Instrumente zu entwickeln, die die Qualität der Arbeit in Deutschland stärken. Konsequent stellen die Partner dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt – denn auf sie kommt es an. Und je besser die Arbeitsqualität, desto innovativer und wettbewerbsfähiger sind die Unternehmen.

Was bietet die Initiative, wie unterstützt sie die Unternehmen und deren Beschäftigte konkret? Sie schafft als unabhängiges Netzwerk Möglichkeiten zu einem praxisnahen Austausch und zu einer konstruktiven Zusammenarbeit. Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Betriebs- oder Personalräte können hier zu aktuellen Entwicklungen, Trends und neuen Ansätzen der Personal- und Beschäftigungspolitik diskutieren und voneinander lernen. Wer die Gegenwart und Zukunft der Arbeit in Deutschland gestalten möchte, ist bei der Initiative Neue Qualität der Arbeit an der richtigen Adresse.

Die Angebotspalette der Initiative reicht von Expertenwissen und anschaulichen Praxisbeispielen über Informationsmaterial und Checklisten bis hin zu hilfreichen Analyse- und Steuerinstrumenten für die Unternehmensführung. Mit kompetenten Beraterinnen und Beratern unterstützt die Initiative Unternehmen vor Ort und fördert Projekte, die neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg bringen. Das Programm unternehmensWert:Mensch, gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, berät kleine und mittlere Unternehmen, wie sie zum Beispiel mit Nachwuchsproblemen, einer alternden Belegschaft und krankheitsbedingten Engpässen umgehen können.

Das INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur verschafft Unternehmen und Verwaltungen einen Überblick darüber, wie gut sie personalpolitisch aufgestellt sind. Defizite werden gemeinsam von Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Rahmen eines professionell begleiteten Prozesses identifiziert und behoben. Am Ende des erfolgreichen Prozesses wird das Unternehmen ausgezeichnet. Das Ziel bleibt immer gleich: eine neue Qualität der Arbeit zu befördern.

Ebenfalls unter dem Dach der Initiative verankert ist die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierte Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“. Sie unterstützt Unternehmen dabei, sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung aktiv mit den Herausforderungen und Chancen der sich wandelnden Arbeitswelt auseinanderzusetzen sowie neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg zu bringen.

Alle Aktivitäten fokussieren sich auf vier personalpolitische Handlungsfelder:

  • eine moderne Personalführung,

  • die Gewährleistung von Chancengleichheit & Diversity,

  • die Förderung der psychischen und physischen Gesundheit der Beschäftigten sowie

  • den kontinuierlichen Aufbau und Transfer von Wissen & Kompetenz in der eigenen Organisation.

Insbesondere kleine und mittlere Betriebe profitieren von diesen Angeboten, aber nicht nur sie. Große Unternehmen und die öffentlichen Verwaltungen können ebenso auf die Service-Angebote der Initiative Neue Qualität der Arbeit zugreifen. Denn: Auch für Behörden ist gute Arbeit mit einer zukunftsfesten Organisationskultur, die die Beschäftigten in den Mittelpunkt stellt, ein entscheidender Erfolgsfaktor.

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